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Bremer Vulkan – Erinnerungen
Es ist bald 10 Jahre her, dass die Großwerft im Bremer Norden sich in die Pleite verabschiedete. Eine Werft, die nicht nur viele Jahre lang meine Berichterstattungsfelder bestimmte. Für die Menschen in dieser Region waren die „Vulkanesen“ Gradmesser. Sie spürten die Auswirkungen von Politikwechseln, Werften- und Schifffahrtskrisen am ehesten.    Weiterlesen:


Hamburg: Die große Angst vorm Feedern?!
Was wäre, wenn die Elbvertiefung nun doch nicht kommt?
Die Juristen eiern: Bundesverwaltungsgericht, Europäischer Gerichtshof und wieder Bundesverwaltungsgericht – am liebsten würden Sie die Entscheidungen über die Flussvertiefungen von Weser und Elbe noch über Jahre hin und her schieben. Kugelbake_kDoch leider erledigt sich vor allem das Elbe-Problem nicht von selbst. In einem beispiellosen „Alle-Mann-Manöver“ wirft sich die Hansestadt für die neunte Vertiefung und Verbreiterung des Fahrwassers in den Kampf. Und was wird, wenn die endgültig abgelehnt oder sie sich als nicht ausreichend erweist, weil die Containerfrachter wachsen und wachsen und wachsen …    Weiterlesen:


Die ersten 8er in der Deutschen Bucht?
„Repowering“ ist eines der großen Worte zum Offshore-Ausbau vor unseren Küsten. Ein wesentlicher Teil der Anlagen, die zwischen der niederländischen Küste und Dänemark aufgestellt wurden, verfügt über eine Leistung von jeweils rund 3 Megawatt (MW) und sollen schon bald leistungsfähiger werden. Jetzt kommen die ersten Anlagen mit mehr als 6 MW Leistung. 18 davon werden in diesem sowie im kommenden Jahr 40 km nordwestlich von Bremerhaven aufgestellt und die Turbinen und Rotorblätter in der Seestadt gefertigt. Schon bald testet Siemens die ersten 8er!    Weiterlesen:


Ein logischer Weg in Richtung Norden
„Die ersten Chinesen erkundigen sich bei Google-Maps schon mal, wo denn eigentlich Wilhelmshaven liegt“, spotten derzeit Hamburger Spediteure und Hafenwirtschaftler über die Straßenerreichbarkeit ihres Hafens.
Auch wer von Bremerhaven mit dem LKW in Richtung Norden will, dem bleibt keine Alternative zum Elbtunnel, dem Verkehrsbrennpunkt Hamburg und seinen Staus. Wirklich keine? Eine Null-Emissions-Lösung wird gerade diskutiert.   Weiterlesen:


Zweidrittel für Weser-Ems – Erneuerbare Energien im Norden an der Spitze
Raps_StromVon wegen traurig – in Aurich ist man in Sachen Energiewende besonders erfolgreich und kann sich freuen. Auf 124 Prozent des regionalen Energieverbrauchs beziffert Energymap.info an Anteil der dort erzeugten erneuerbaren Energien. Damit ist Aurich im ehemaligen Regierungsbezirk Weser-Ems auf dem zweiten Platz. Übertroffen werden die Auricher noch von den Wittmundern, die bei der Stromproduktion sogar auf 177 Prozent Erneuerbare kommen und damit in der Statistik herausragen.
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„Ja, wo schwimmen sie denn …?“

Die MATZ MAERSK ist das neunte Schiff einer Serie von 20 Containerschiffen, die von der Maersk Line geordert wurden. Auf seiner Jungfernfahrt machte der 18.270 Standardcontainer (TEU) tragende Riese jüngst erstmals am Containerterminals Bremerhaven fest. Die MATZ MAERSK ist, wie ihre Schwestern, knapp 400 Meter lang und 59 Meter breit. Foto: BLG/Scheer
Die MATZ MAERSK ist das neunte Schiff einer Serie von 20 Containerschiffen, die von der Maersk Line geordert wurden. Auf seiner Jungfernfahrt machte der 18.270 Standardcontainer (TEU) tragende Riese jüngst erstmals am Containerterminals Bremerhaven fest. Die MATZ MAERSK ist, wie ihre Schwestern, knapp 400 Meter lang und 59 Meter breit. Foto: BLG/Scheer

Mit Schiffen ist das so ein bisschen wie mit den Eisbergen: Wenn die Erzählungen über sie besonders speziell werden, wird auf den Teil unter Wasser verwiesen. Und wenn bei einem rund 400 Meter langen Containerfrachter die Blechkisten bis unter das Fenster der Kommandobrücke reichen, dann ist er „voll abgeladen“.

Eigentlich ist das alles gar nicht so wichtig. Doch wenn das Teil unter Wasser auf dem Weg zum Hafen nicht zu dem Bett des Flusses passt, entstehen mehr als die Falten auf der Stirn des Kapitäns. So, wie jetzt im Falle der Elbe, der 18.000er und des Hamburger Hafens.   Weiterlesen:


„Dämmerung“ in Hamburg?

Was, wenn die Elbe nicht vertieft wird?

Bis 2002 war die Hamburger Politik, damals angeführt von der CDU, beim Bau des WeserJadePort mit im Boot. Dann entschied Bürgermeister Ole von Beust: Wir steigen aus! Jetzt fordert der maritime Koordinator der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Olaf Ohlsen, vom Hamburger Senat, Kooperationsmöglichkeiten mit dem JadeWeserPort in Wilhelmshaven auszuloten. Was steckt dahinter?   Weiterlesen:


Der Engpass: Die Burger Brücke

Eine einzige Brücke kann den Container- und Autotransport von Bremerhaven in Richtung Süden und umgekehrt stilllegen. 

Start der EVB-Bahn in Rotenburg zur Sonderfahrt über Bremervörde nach Bremerhaven mit Bürgermeister Böhrnsen (li.), Staatssekretär Ferlemann (5.v.l.), EVB-Geschäftsführer Wolfgang Birlin (6.v.l.), Ulrich Bischoping (DB, 7.v.l.) und weiteren Mitfahrenden. Foto: Senatspressestelle Bremen
Start der EVB-Bahn in Rotenburg zur Sonderfahrt über Bremervörde nach Bremerhaven mit Bürgermeister Böhrnsen (li.), Staatssekretär Ferlemann (5.v.l.), EVB-Geschäftsführer Wolfgang Birlin (6.v.l.), Ulrich Bischoping (DB, 7.v.l.) und weiteren Mitfahrenden. Foto: Senatspressestelle Bremen

Diese Brücke ist alt und marode und darf zeitgleich nur noch von einem Zug befahren werden. Eine Erneuerung ist teuer und räumlich beinahe unmöglich. Die Zielzahl bleibt enorm: 567 Güterzüge fuhren dort 2013 wöchentlich rüber, dazu noch mehr als 350 Personenzüge – Tendenz steigend. Die Politik hat sich jüngst schon mal mit einem Schienenbus auf den Weg gemacht, Notfall-Alternativen zu erkunden.    Weiterlesen:


Die Kooperation „P3“ ist vom chinesischen  Handelsministerium als zuständiger Kartellbehörde abgelehnt worden. Damit ist der Strohhalm für den JadeWeserPort erst einmal nicht mehr vorhanden. Dennoch bleibt der folgende Text im Blog:

Ein Strohhalm namens „P3“

Flügel
Hoffnungs- un d Zukunftsmärkte zugleich? Containerbrücken und Windmühlen-Flügel für den Offshoreeinsatz prägen die Hafenbilder an der Nordseeküste.

Durch den Bahntunnel am Berliner Flughafen BER fährt nahezu täglich ein Zug – weil der verwaiste Bahntunnel ansonsten schimmeln würde. Ein Einzelfall? Nein. Auch am JadeWeserPort in Wilhelmshaven heben und senken sich die Containerbrücken ohne, dass ein Schiff auch nur in Sicht ist – damit die Technik „in Bewegung“ bleibt. Belege der Erfolglosigkeit – hier wie dort? Der Silberstreif am Horizont des Containerterminals heißt P3. Seit Monaten schwirrt das Kürzel einen guten Tageshoroskop gleich durch die Zeitungen. Doch gleichzeitig schießen sich etliche Medien auf das bisher erfolglose Terminal an der Jade ein. Zuletzt die Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ): „Am Voslapper Deich beginnt die Stille. Denn da liegt der Jade-Weser-Port, Deutschlands einziger Tiefwasserhafen, Deutschlands einziger Hafen ohne Schiffe. Warum das so ist? Kurz gesagt: Der Hafen hat ein Henne-Ei-Problem, also ein Schiff-Container-Problem. Es kommen keine Schiffe, weil es keine Container im Hafen gibt. Und es gibt keine Container, weil keine Schiffe kommen. Und weil sowohl Schiffe als auch Container fehlen, kommen auch keine Firmen. Und so weiter, und so weiter.“   Weiterlesen:


Energiewende – jetzt aber! Oder?

Der Kommentar des JadeweserreportWas ist die Fortschreibung des Satzes: „Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose?“ – Ganz klar: „Von den Offshore-Windmühlen sehen wir vom Deich aus nichts! Die Anlagen stehen hinterm Horizont.“ Ob wir damit aber das Perpetuum mobile zur Stromerzeugung „hinter dem Horizont“ gefunden haben, steht dahin. ZweiErrichterAlles, was bisher unter der Überschrift „Energiewende“ in Deutschland beschlossen wurde, stand unter den Vorzeichen von Pleiten, Pech und Pannen! Für all das, was an und vor den Küsten bisher stattfand gilt dies im Besonderen. Und plötzlich lernen auch technische Laien, dass Strom nicht „per Funk“ nach Bayern übertragen werden kann …     Weiterlesen


Hinterlandverkehre werden geöffnet

Kabotage belastet deutsche Transportunternehmen erheblich

Es ist ein selten gebrauchtes, aber für einen Teil der deutschen Transportwirtschaft enorm wichtiges Wort: Kabotage. Es beschreibt die Erbringung inländischer Transportdienstleistungen durch ein ausländisches Unternehmen. Am 14. April hat die EU-Kommission einen weiteren Versuch unternommen, den letzten Schutz vor allem für deutsche und französische Transporteure zu Fall zu bringen. Ob sich das EU-Parlament dem widersetzen kann und will, steht in den Sternen. Auf jeden Fall ergibt sich aus der vorgestellten Regel eine erhebliche Belastung für den ohnehin unter starkem Margendruck stehenden Seehafen-Hinterlandverkehr.     Weiterlesen


Niedersachsen bei Windenergie Spitze

7.700 Megawatt, das ist soviel Strom wie aus etwa 6 Kernkraftwerken, produzieren die 5.650 Windmühlen im Lande Niedersachsen. Damit liegt das Küstenland bundesweit an der Spitze aller Bundesländer. Nicht mit eingerechnet ist die Leistung der Windparks auf See. Derzeit sind insgesamt mehr als zwei Gigawatt Leistung im Bau. Fertiggestellt wurden bisher zwei Windparks mit einer Gesamtleistung 620 Megawatt.

JWP: 2014 soll die Wende möglich sein

Das Projekt “Azzam” gehört zu den herausragenden Produkten der Fr. Lürssen Werft aus der Bremer Vorstadt Vegesack. Gemeinsam mit den Nachbarwerften Abeking & Rasmussen sowie Fassmer bildet Lürssen das weltweit wohl größte und wichtigste Spezialschiffbauzentrum.  veröffentlicht unter www.jadeweserreport.deGerade diese Yacht unterstreicht den hohen Standard der Werft. Die allermeisten Tests und Probefahrten sind absolviert und die vielleicht schönste Yachten weltweit ist inzwischen an den unbekannt bleibenden Auftraggeber abgeliefert. 180 Meter lang ist diese derzeit längste Megayacht der Welt, gebaut bei der Lürssen Werft in der Superzeit von rund einem Jahr – hier beim Ausdocken in Vegesack.   Weiterlesen

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