„Wir kämen auch mit einem Gleis klar!“

Wilhelmshavener Eurogate-Geschäftsführer sieht sein Terminal auf einem guten Weg
Mikkel Andersen, einer der beiden Eurogate-Geschäftsführer in Wilhelmshaven, gibt sich optimistisch: „Wenn die Bahnstrecke doch nur elektrifiziert wäre – mit der Auslastung kämen wir schon klar, sogar mit einer eingleisigen Strecke hätten wir keine Probleme!“ –
Doch so richtig viele Container wären derzeit auch nicht zu transportieren. Nachdem unglücklicherweise auch noch einer der beiden Marsk-Dienste in der vergangenen Woche wetterbedingt ausfiel. Um eine deutliche Verspätung auszugleichen, hatte sich die Reederei dazu entschlossen, das Schiff nur Bremerhaven und nicht zusätzlich auch noch den jadeWeserPort anzulaufen, um beim Umlauf die vereinbarten Suezkanal-Slots nicht zu gefährden, so Andersen.

Andersen
Anlässlich des Terminbesuches von Bremens Bürgermeister Börnsen mit den Senatoren Günthner, Lohse und Linnert im Kielwasser, lieferten die Eurogate-Mitarbeiter noch einmal eine Fertigmeldung. Rund 100 Tage nach der offiziellen Eröffnung läuft an der Jade business as usual. Die „Maersk Nairobi“, Feederschiff für die Verbindung in die Ostsee bis nach St. Petersburg, wurde be- und entladen und die Abstellfläche sieht noch mehr als überschaubar aus. Und bis auf den ersten Nordfrost-Bauabschnitt hat sich auch landseitig noch nichts verändert.
Dennoch scheinen alle Beteiligten derzeit optimistisch. Bremens Umweltsenator Lohse (Grüne) wollte sich einer gemeinsamen Betrachtung von Elbvertiefung und JadeWeserPort-Möglichkeiten jedenfalls nicht verschließen.

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